Februargedenken 1934

Bild: (c) SPÖ-Wien

Mittwoch, 12. Februar 2020, 18.00 Uhr, Reumannhof, Margaretengürtel 100-110, 1050 Wien

Begrüßung:

Erster Landtagspräsident GR Ernst Woller, Vorsitzender der Wiener SPÖ-Bildung

Es sprechen:

Dr. Michael Ludwig, Wiener Bürgermeister

Mag. Stephan Auer-Stüger, LAbg. und Gemeinderat, Bezirksvorsitzender der SPÖ Margareten.

Dr. Gerald Netzl, Vorsitzender des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen Wien

Fiona Herzog, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien

Musik: Gruppe Morgenrot

 

Am Beginn der Ereignisse des 12. Februar 1934 steht eine Waffensuche der Polizei im Linzer Parteiheim der Sozialdemokrat/innen. Innerhalb weniger Stunden breitet sich ein Flächenbrand aus, der ganz Österreich erfasst. Zentren des Widerstandes gegen den Faschismus in Wien sind neben den Arbeiterheimen vor allem die großen Gemeindebauten.

Auf den Bürgerkrieg folgt das Verbot der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, der Freien Gewerkschaften und sämtlicher sozialdemokratischer Organisationen. Am 1. Mai 1934 tritt die Verfassung des austrofaschistischen Ständestaates in Kraft, es ist de facto das Ende der Ersten Republik.

Niemals vergessen!