Internationaler Frauentag 8. März

Bild: (c) SPÖ-Josefstadt

Auch mehr als 100 Jahre nach seiner Einführung ist der INTERNATIONALE FRAUENTAG weiterhin nicht nur Fest- sondern auch Kampftag.

1911 forderten die Frauen allgemeines Frauenwahlrecht, Arbeitsschutzgesetze, Mutter- und Kinderschutz, 8-Stunden-Tag, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, Senkung der Lebensmittelpreise, Einführung einer Sozialversicherung, die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und die Verhinderung des sich am Horizont bereits abzeichnenden  Ersten Weltkrieges.

Frauen treten nach wie vor aktiv gegen Krieg und Gewalt auf – jede fünfte Frau erlebt Gewalt, Unterdrückung und Erniedrigung im unmittelbaren Umweld. Auch andere Bedingungen erschweren nach wie vor ein selbstbestimmtes und gleichbereichtigtes Leben – nicht zuletzt die noch immer aktuellen Forderungen nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit, gleiche Karrierechancen und Gleichverteilung der Betreuungsarbeit.

Packen wirs an – es gibt noch viel zu tun!

Zum Hintergrund des Slogans: Brot und Rosen

Im Jahr 1911 verwendete die New Yorker Gewerkschafterin Rose Schneiderman in einer Rede den Satz The woman worker needs bread, but she needs roses too.“

Später wurde daraus sowohl ein Gedicht als auch ein Lied, das seit 1912 mit der Frauen- und Gewerkschaftsbewegung eng verknüpt ist.